Ban-Tok
| Geburtstag | 26. Ingerimm, 1005 nBF12 n. Hal |
| Geburtsort | Wi-Shu-WattapamDorf im Szinto-Delta |
| Status | Rauschkrautbauern |
| Vater | Ton-Luq[† 1024 nBF] |
| Mutter | Ke-No [† 1024 nBF] |
| Geschwister |
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Jugend & Kindheit
Ban-Tok wird als viertes Kind seiner Eltern Ke-No (Spinnenhaut) und Ton-Luq (Ursprung des Rausches) geboren. Das Kind kommt mit einer als unheilig empfundenen Geburtsnarbe in Form einer Flamme zur Welt.
Schon von klein auf plagen Ban-Tok plastische Träume mit beunruhigenden Bildern, die zu schweren Schlafstörungen führen. Die Eltern greifen schon früh zu den Rauschkräutern, die sie hinter der heimischen Hütte anpflanzen, um den Kleinen des Nächtens zu beruhigen. Aufgrund des bösen Omens beschließen die Eltern zunächst keine weiteren Kinder zu bekommen. Der ortsansässige Schamane bereitet die entsprechende Tränke im Austausch gegen Rauschkraut zu. Ban-Tok wurde von nahezu allen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft gemieden. Mit Ausnahme seiner Schwester Ra-San (Kühle Wasserpflanze) wird er von allen geschnitten oder gehänselt, was bei ihm den Wunsch nährt, es eines Tages allen zu zeigen. Ban-Tok darf nicht bei der Feldarbeit helfen, sondern muss außerhalb Wache schieben und im Boot sitzend vor Gefahren, die aus dem Szinto-Delta kommen, zu warnen. Dabei entwickelt Ban-Tok einen gesteigerten Gefahreninstinkt und schärft seinen Sinne.
Das Rauschkraut-Geschäft blüht und Ban-Toks Familie kommt zu Wohlstand. Durch das Glück der Familie erklärt der Schamane das Zeichen von Ban-Tok für unbedeutend und seine Stellung im Dorf verbessert sich. Inzwischen ist er zu einem kräftigen Burschen herangewachsen und arbeitet sich im Laufe der folgende Jahre zum Anführer des Schlägertrupp seines Vaters hoch. Dabei eignet er sich einige Schmutzige Tricks beim Kampfe an und wird zu einer Respektsperson. Innerlich noch immer von großer Unsicherheit geplagt, versucht er seinen mangelnden Selbstwert mit seinem äußeren Schein zu überspielen.
Im Jahre 1024 wird es für Ban-Tok allmählich soweit, seine eigene Familie zu gründen. Es ist an der Zeit, eine Frau auszuwählen. Dazu begibt er sich in die Nachbardörfer und leitet durch lautes Brüllen die Brautwerbung ein. Das Dorf ist während seiner Abwesenheit weitestgehend schutzlos und wird von einem neidischen Drogenbaron und seinen Schergen überfallen. Nahezu alle Dorfbewohner fallen einem Massaker zum Opfer. Ban-Tok kehrt zurück als die Lage bereits aussichtslos ist. Ihm gelingt es gerade noch seinen kleinen Bruder Ri-Ju (der kleine, frei-fliegende Vogel) zu packen und mit ihm in die Sümpfe zu fliehen. Im Augenwinkel beobachtet er wie sich seine älteste Schwester, Schwester Ra-San, die beim Schamanen in Ausbildung ist, in die Büsche schlägt und vermutlich entkommt.
Flucht und weitere Entwicklung
Mit seinem kleinen Bruder versucht er in den Sümpfen zu überleben. Da Ban-Tok aber eher eine Kämpfernatur ist und keine Erfahrung mit dem Überleben in der Wildnis hat, wird schnell klar, dass er sich zur nächsten Siedlung durchschlagen muss. Mit Ach und Krach schlägt er sich nach Selem durch, wo er sich am Hafen bei einem dubiosen Händler, der Geschäftspartner von seinem Vater war, verdingt. Dieser Händler – Gorfwyn Felsgruber mit Namen – handelt nicht nur mit Rauschkraut, sondern betreibt auch einen lukrativen Sklavenhandel. Schon bald ist dem Schurken klar, dass Ban-Tok sich perfekt für die Arena eignet. Er setzt Ban-Tok perfide unter Drogen und lässt ihn einen Vertrag unterzeichnen, der ihn als Gladiator verpflichtet. So wird er gleich am nächsten Tag nach Fasar verschifft, ohne sich von seinem Bruder Ri-Ju verabschieden zu können. Als ihm das ganze Ausmaß des Elends klar wird, schwört er ewige Rache…
So kommt Ban-Tok schließlich ins Haus des Omar Dornacker, der ihn bei seinen Kampfspiele trainieren und antreten lässt. Seine ersten Kämpfe absolviert er erfolgreich und so leckt Ban-Tok Blut. Die ihm zujubelnde Menge weckt den Wunsch nach noch mehr Bewunderung. Etwas unfreiwillig wird er bei einer Befreiungsaktion dem Gladiatoren-Leben in ein ungewisses Abenteurerleben entrissen…
Aberglaube des Ban-Tok
Die Sechs Weisheiten von Wi-Shu-Wattapam
- Über Bäume zu sprechen löst fassungsloses Staunen aus
- Deinem Gegenüber lang ins Auge zu blicken, bringt dem Gast einen Schrumpfkopf ein
- Herumzubrüllen leitet die Brautwerbung ein
- Komplimente zu machen, ist verboten
- Den eigenen Namen zu nennen, ist eine persönliche Beleidigung
- Metallwaffen zu tragen, zwingt den Gegner, das Gleiche zu tun
Darüber hinaus gilt Folgendes als gewiss
- Rothaarige führen zu unsicherem Ende
- Weiße Hände auf den Körper zu malen, führt zu haltlosem Zähneklappern
- Bei Riesen zu schlafen, verleiht dem Krieger große Kraft
- Sich vor einem Baumhirten zu verstecken, lässt das Haar fallen wie Laub
- Was mehr als zwei Augen hat, stiehlt Dir das Augenlicht
- Wer schwere Steine schleppt, gewinnt ihre Kraft
- Ein Schatten auf dem Thron, vergeht im Licht der Wahrheit
- Morgens von strafenden Blicken gestreift zu werden, verheißt Bewunderung am Abend
- Wenn silberglänzende Wassergeister rufen, glätte die Wogen mit glitzernden Gaben
- Wer kopflos in den Morast stiefelt, dem läuft bald der Schlamm in den Hals
Erlebte Abenteuer
Die Jugendlichen
Die jüngsten unserer Gefolgsleute. In Teilen noch sehr unerfahren und immer vom alten Hasen Odin begleitet.